Das Mittelalter

Kaiser Otto der Große (912 bis 973)

Otto der Große war Sohn Heinrichs I., des ersten deutschen Kaisers aus dem sächsischen Geschlecht der Liudolfinger.
Er wurde am 23. November 912 in Wallhausen bei Sangerhausen geboren und starb am 7. Mai 973 in Memleben bei Naumburg an der Saale.
Zunächst Herzog der Sachsen wurde er 936 zum König des Ostfrankenreichs gewählt. Ab 962 war er Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Siegel Ottos I.

Das Siegel Ottos I.

Allerdings brechen ein Jahr nach seiner Wahl zum König des Ostfränkischen Reiches mehrere Aufstände aus, die bis 941 andauern. Otto I., der später den Beinamen der Große bekommt, bricht die Macht der Stammesherzöge und stützt sich dabei vor allem auf die von ihm eingesetzten geistlichen Fürsten.

Der Sieg Ottos des Großen über die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld 955 beendet die 60 Jahre anhaltenden ungarischen Beutezüge nach Deutschland, Italien und Frankreich mit Frauen- und Kinderverschleppungen.

962 griff Otto der Große in die Auseindersetzungen zwischen Berengar II., dem König in Oberitalien, und Johannes XII. auf Seiten des Papstes ein, um dessen Macht zu stützen. Johnannes krönt ihn im Gegenzug zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Lechfeldschlacht in der sächsischen Weltchronik

Darstellung der Schlacht auf dem Lechfeld in der sächsischen Weltchronik

Die Bilder "Siegel Otto I." und "Schlacht auf dem Lechfeld" sind dem Wikipedia-Artikel über Otto den Großen entnommen.

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